Solex auf der Düsseldorfer Königsallee

Am 12. und 13. Juli veranstaltete die "Destination Düsseldorf", ein Zusammenschluß D´dorfer Unternehmen, zum zweiten Mal die "Tour de Düsseldorf" für französische Oldtimer, die mindestens 30 Jahre alt sind. Und diesmal war Bernd "Bib" der Meinung, ein französisches Kulturgut wie das Solex dürfte bei diesem "Concours d´Elegance" nicht fehlen.....

Mehr oder weniger elegant trafen wir uns vor den Toren der D´dorfer Altstadt und fuhren über vierspurige Straßen dem Rhein entgegen (Bib fährt übrigens einen dermaßen heißen Reifen, daß wir nur mit Mühe und unter Ignorieren diverser roter Ampeln folgen konnten....).

Zur Begrüßung gabs für jeden am doppelstöckigen Tourbus, der auch das "Fahrerlager" markierte, einen Düsseldorfer Erinnerungskoffer mit netten Geschenken, der unter anderem einen kleinen Radschläger zum Anstecken enthielt...toll! Im fahrerlager gabs für alle Teilnehmer freie Verpflegung, und dann gings los auf den großen Platz am Rheinufer, wo alle Teilnehmer (die vierrädrigen) zu einem riesigen "F" aufgestellt und dann aus dem Hubschrauber fotografiert wurden. Danach gings für die Autos dann zu einer 3-stündigen Fahrt in die Umgebung, ander wir leider nicht teilnehmen konnten (wir haben uns nicht auf die Autobahn getraut....), dafür kurvten wir mit Bib durch die schönsten D´dorfer Ecken mit Besuch im "Füchschen" zum Mittagessen, in eine Oberkasseler Wirtschaft zu Kaffee und Apfelkuchen und wieder zurück zu den schattigen Platanen am Rheinufer. Und zwischendrin lernten wir noch Clemens kennen, der sich mit seiner weißen Motobecane darüber freute, daß wenigstens noch ein paar andere Solexfahrer teilnehmen. Und natürlich waren auch noch andere Saarländer da - per Zufall lernten wir ein Saarbrücker Ehepaar kennen, die mit ihrem Oldtimer "Traction avant", auch genannt "11er Citroen", an der Tour teilnahmen, daheim im Keller 10 Solexe stehen haben und seit mehreren Jahren in Paris wohnen. Die Welt ist klein.

Und wenn einem (wir verraten natürlich nicht wem) der Sprit ausgeht, kann man Kris dabei zusehen, wie er aus einer Apfelschorle-Flasche, dem Stengel eines französischen Fähnchens und viel Fantasie eine Saugflasche konstruiert, um benzin umzufüllen :-))

Abends wurde noch kräftig gefeiert, im Hof des Stadthauses gabs Musike und Flammkuchen satt, und müde sanken wir abends auf die Lumas im Zelt am Unterbacher See.

Sonntagvormittag starteten wir geruhsam wieder unter Platanen mit einem ausführlichen Frühstück, danach zeigte uns Clemens den Weg zu den schiefsten

Häusern Düsseldorfs und zu "Monkey Island" (tatsächlich eine künstliche Insel mit feinstem Sand aufgeschüttet, da fehlte nur noch der Eimer Sangria), und nach dem Abschied von den Veranstaltern machten wir uns auf zum Mittagsmahl bei Bib und Loretta.

Nach "Filet Ulrike" und einem grandiosen Nachtisch (Mensch war dat lecker!) passten wir zwar kaum noch in die Autos, aber die Heimfahrt war in 3 Stunden bewältigt - und eins steht fest:

DA FAHREN WIR NÄCHSTES JAHR WIEDER HIN!!!!!

Nochmal vielen Dank an den Bib, der die gute Idee hatte und uns ein toller Fremdenführer war. Merci:-)



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