Ausfahrt in Einen

Das fing schon gut an: Ankunft bei schönem Wetter am Freitagnachmittag, ein doppelt so großes "Verpflegungszelt" wie letztesmal, Andreas und Helferlein beim geschäftigen Hin und Her zwischen zuhause und dem "Festplatz".

Nach und nach trudelten auch die alten Bekannten ein - und wie immer ein großes Hallo beim Wiedersehen. Rund um den Platz wurden nach und nach immer mehr Solexe und Zelte aufgestellt, und beim Rundgang konnte man das ein oder andere sehenswerte Reibröllchen bestaunen (siehe Fotostrecke). Gegen Abend trafen auch die zahlreichen Gäste aus Holland ein, die mit Mundharmonika und Ulrichs Unterstützung am Banjo singenderweise viel zur Unterhaltung beitrugen.

Nach reichlicher Nahrungsaufnahme und viel "Benzingespräch" (aber nicht nur...) gings mal wieder viel zu spät in die Kojen.

Am nächsten Morgen folgte (nach dem traditionellen Frühstück bei Wirmers!)der schon traditionelle Fototermin unter Glockengeläut und mit Einsatz der örtlichen Presse vor der Einener Kirche. Und da müssen irgendwelche unfrommen Gedanken aufgekommen sein.......jedenfalls fing es an zu schütten wie aus Eimern. Nachdem alle in Ostfriesennerzen, Goretex, Wachscotton oder blauen Mülltüten (hallo Manfred !) wohl verpackt waren, schwammen wir los auf unserem Rundkurs Milte - Füchtort - Bad Rothenfelde - vorbei an Versmold und zurück über Sassenberg.

Die Strecke war wie immer wunderschön, und begleitet von Besenwagen und Kathastrophenschutz in orangenen Westen am Ende der langen Solexschlange rollten wir nass aber zufrieden durchs Gelände. Aber das Wetter hatte schließlich doch ein Einsehen, und alle waren froh, als sie sich aus den mittlerweile dampfenden Regenklamotten (lecker warm wars!) rauspellen konnten.

In Bad Rothenfelde harrten die imposanten Gradierwerke (zur Salzgewinnung) der staunenden Massen. Leider war die Zeit ein wenig knapp bemessen und die Lungen füllten sich doch wieder eher mit Zigarettenqualm als mit erfrischenden Salzlüftchen :-)

Viel Spaß gemacht hat auch das kleine Heimatmuseum am Rande der Strecke, wo ehrenamtliche Helfer verschiedene Zutaten des bäuerlichen Lebens - vom Haus mit Garten über gefüllte Kleiderschränke bis hin zum Schmiedebasebalg - liebevoll zusammengetragen hatten. Und siehe da: einer der Mitarbeiter hat sogar Verwandtschaft an der Saar! Die Welt ist klein......

Beeindruckend auch die Sammlung alter LKWs und Trecker bei der ehemaligen Spedition Fehrenkötter - garniert mit reichlich "Verzählches" des Besitzers.

Und Kaffee und Kuchen auf dem Bauernhof gabs ja auch noch! Durch das inzwischen wieder arg wechselhafte Wetter geriet die Rast zum fröhlichen Tische- und-Stühle-rein-und-raus-tragen. Aber der Kuchen..einsame Spitze!

Nachdem auch das Gruppenfoto (teilweise mehr Fotografen wie Gruppe) zu aller Zufriedenheit geknipst worden war, machten wir uns auf den Heimweg.

Alles hat prima geklappt und war bestens organisiert. Außer ein paar geknallten Reifen und einem geknallten Auspuff (den allerdings am Lemming-Lada....ooops!) gabs nichts Schiefgegangenes.

Nochmals vielen Dank an Andreas und alle Helfer :-)

Die Lemminge aus dem Saarland

P.S. Ganz vielen Dank nochmal an Erich, der unseren gelochten Auspuff wieder so zusammengeschweißt hat, daß wir heil nach Hause kamen.....

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